Hygienekonzept zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes Judo Club Dorsten e.V.

 

 

 

Inhalt

 

1.Hintergrund

 

2.Regelungen für die Umsetzung von Schritt 2 der Übergangsregeln

 

3.Regelungen für die Umsetzung von Schritt 3 der Übergangsregeln

 

4.Meldepflicht und Sofortmaßnahmen bei einer Infektion

 

5.Schlussbestimmung

 

 

 

1.Hintergrund

 

Seit dem 15.03.2020 ist ein Vereinssport Judo ausgesetzt. Der Deutscher Judo-Bund e.V. möchte, dass wir alles dafür tun, unter bestimmten Voraussetzungen und Hygienebestimmungen, den Trainingsbetrieb für unsere Judovereine zeitnah wieder aufnehmen zu können. Dabei wird eine schrittweise Wiederaufnahme angestrebt, die dazu dient, Gewöhnungsprozesse an die strikten Regelungen zu gewährleisten. Gleichzeitig sehen wir uns auch in der Pflicht, die Pandemie einzudämmen und haben daher entsprechende Hygienemaßnahmen festgeschrieben, die für die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes im Judoverein umgesetzt werden müssen. Sowohl von Seiten des Vereins, als auch von Trainern, Trainierenden und Angehörigen.

 

 

 

Das Übergangskonzept zum Wiedereinstieg gliedert sich in 3 Phasen:

 

 

 

Schritt 1) Übergangsregeln unter Einbehaltung der Leitplanken des DOSB ohne regelmäßiges Vereinstraining.

 

Schritt 2) Übergangsregeln unter Einbehaltung der Leitplanken des DOSB mit regelmäßigem Vereinstraining.

 

Schritt 3) Übergangsregeln unter Aussetzen des Mindestabstands und des Kontaktverbots.

 

 

 

Das vorliegende Hygienekonzept verfolgt das Ziel, das Risiko einer Corvid-19 Infektion maximal zu reduzieren, aber gleichzeitig den Hallensport mit Körperkontakt ohne den zurzeit geforderten Mindestabstand einzuhalten, um einen nicht abzusehenden Mitgliederschwund für die Judovereine zu minimieren. Die nachfolgenden Maßnahmen stellen die Grundlage für einen Wiedereinstieg in ein Zweikampf betontes Hallentraining dar.

 

 

 

 

 

1. Regelungen für die Umsetzung von Schritt 1 der Übergangsregeln:

 

 

 

Um einen ersten Schritt in das für alle Sportler und Trainer, neue Training zu gestalten, werden Eltern und volljährige Sportler zu einem Unterweisungsgespräch vor der Sportstätte eingeladen. Am ersten Trainingstag werden die Sportler in ausgewählten Gruppen unter den gegebenen Hygienebestimmungen in die Halle gebeten und ins Training eingeführt.

 

 

 

2. Regelungen für die Umsetzung von Schritt 2 der Übergangsregeln:

 

 

 

-Die allgemeinen Regelungen und Empfehlungen der Bundesregierung sind zu

  beachten und strikt Folge zu leisten. Die 10 Leitplanken des DOSB sind einzuhalten.

- Dieses Hygienekonzept ist den Sportlern, deren Angehörigen und den Trainern mitzuteilen.

-Ein Aufenthalt im Trainingsbereich ist nur den Trainierenden und dem/der

 Trainer möglich. Diese betreten die Halle nacheinander mit dem gebührenden

 Sicherheitsabstand.

- Die Sportler (oder deren Erziehungsberechtigte) und Trainer geben den

 DJB Fragebogen (siehe Anlage 2) vor dem Training ab. Ist dieser unauffällig

 können sie am Training teilnehmen. Ist dieser auffällig oder nicht vorhanden kann der

 Sportler nicht am Training teilnehmen. Die Fragebögen sind vom Verein zu dokumentieren.

-Vor jedem Training müssen Trainer und Sportler eine Handdesinfektion durchführen.

-Die Nutzung von Umkleidekabinen ist untersagt.

-Die Nutzung vom WC ist auf ein Minimum zu reduzieren.

-Desinfektionsmittel sind für Sportler und Trainer zur Verfügung zu stellen, bzw. mitzubringen.

-Die Begrüßung und Verabschiedung erfolgt ausschließlich mit einer Verbeugung.

-Die Anzahl der Trainingspartner pro Trainingsgruppe richtet sich nach dem zur Verfügung stehenden      Platzangebot. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten.

-Das Tragen eines Mund-Nasenschutzes ist im Kontakt Pflicht, ansonsten empfohlen.

 

 

 

3. Regelungen für die Umsetzung von Schritt 3 der Übergangsregeln

 

 

Die Regelungen unter 2. dieses Hygienekonzeptes haben weiterhin Bestand

 und werden durch folgende Regelungen ergänzt:

-Desinfektionsmittel sind am Halleneingang für Trainer und Sportler zu

 Verfügung zu stellen.

-Die Anzahl der Trainierenden pro Matte müssen reduziert und reglementiert

 werden. Wir empfehlen einen Platz von mindestens 9 m² pro Kampfpaar.

 Dadurch definiert sich die Anzahl an Kämpfern zeitgleich in einer Trainingshalle.

- Im Idealfall gibt es einen separaten Eingang und Ausgang (Notausgang) in der Halle.

 Ankommende und abgehende Personen müssen räumlich getrennt bleiben,

 es dürfen niemals mehr Kämpfer gleichzeitig in der Halle sein, als die

 durch die Größe der Mattenfläche definierte Anzahl.

-Die Matte ist ausschließlich barfuß zu betreten, die Halle ist ausschließlich in

 mit Schuhwerk zu verlassen.

- Es müssen vom Trainer ständige Trainingspaare gebildet werden (unter

 Berücksichtigung der Wohngemeinschaften, wie z.B. bei Geschwistern) (siehe

 Anlage 2 Trainingsprotokoll).

- Es dürfen keine Partnerwechsel während eines Trainings durchgeführt werden.

 Trainingspartner sollten nach Möglichkeit über mehrere Tage/Wochen

 beibehalten werden. Wenn diese Möglichkeit nicht besteht (z.B. Fernbleiben

 eines Sportlers) ist die Bildung von 3er Trainingsgruppen möglich. Dies

 geschieht unter der Voraussetzung die Anzahl verschiedener Kontaktpersonen

 so gering wie möglich zu halten.

- Die Trainingsgruppen/Trainingspaare müssen vom Verein dokumentiert werden.

- In der Trainingshalle ist nach Möglichkeit nach jedem Training eine

 Stoßbelüftung durchzuführen.

-Die Trainingsmatte sollte regelmäßig desinfiziert werden. Ideal ist eine

 Desinfizierung nach jedem Training. Der DJB empfiehlt eine Reinigung nach

 jedem Trainingstag. Zwingend notwendig ist eine Desinfektion der Mattenfläche

 einmal pro Woche.

-Die bedeutsamen Infektionsherde (Türgriffe, Klingel, Eingangstore, sanitäre

 Einrichtungen, etc.) müssen vor und nach jedem Trainingstag desinfiziert werden.

-Vor dem Benutzen von Trainingsgeräten (z.B. Wurfpuppen) sind diese zu desinfizieren.

-Händewaschen und ggf. Händedesinfektion sind die wichtigsten Maßnahmen

 zur Infektionsverhütung und Infektionsbekämpfung. Das Waschen der Hände

 ist der wichtigste Bestandteil der Hygiene,denn hierbei wird die Keimzahl auf

 den Händen erheblich reduziert. Die hygienische Händedesinfektion bewirkt ein abtöten von Infektionserregern wie Bakterien oder Viren.

 

 

 

4. Meldepflicht und Sofortmaßnahmen bei einem Infektionsverdacht

 

 

Wird in einem Verein ein Verdacht auf Corvid-19 Infektion festgestellt, so

müssen folgende Sofortmaßnahmen durch den Verein eingeleitet werden:

a) Die Verdachtsperson erhält sofort einen Mund-und Nasenschutz.

b) Die Verdachtsperson wird sofort in einem Raum (wenn möglich) oder im Freien isoliert.

c) Betreuung durch eine zuständige Betreuungsperson (Trainer).

d) Sofortiger Trainingsabbruch.

e)Verstärkung der Handhygiene aller anderen Personen vor Ort.

 

Der verantwortliche Trainer ist gemäß Infektionsschutzgesetz dazu verpflichtete, das Auftreten bzw. den Verdacht einer Covid-19 Erkrankung (bei Personen innerhalb des Vereins) unverzüglich dem zuständigen Gesundheitsamt zu melden. Bei Minderjährigen werden auch sofort die Eltern informiert.

 

Inhalte dieser Meldung sind:

a) Angaben zur meldenden Einrichtung (Adresse, Telefonnummer, Fax, Art der Einrichtung)

b) Angaben zur meldenden Person.( Telefonnummer, Geschlecht).

d) die Art der Erkrankung bzw. des Verdachtes.

e) Erkrankungsbeginn.

f ) Meldedatum an das Gesundheitsamt. ( Falls nicht sofort erreichbar)

 

Die getroffenen und geplanten Maßnahmen sind mit dem zuständigen Gesundheitsamt abzustimmen.Eine Wiederaufnahme eines Trainings für die Verdachtsperson ist erst nach Abklingen der Symptome, ärztlichem Urteil bzw. Zustimmung des Gesundheitsamtes möglich.

 

 

5.Schlussbestimmung:

 

Die hohe Anforderung an den Verein besteht darin, dass alle Hygienemaßnahmen umgesetzt werden, um der Pflicht zur Mitwirkung der Eindämmung nachzugehen. Bei Verstößen gegen die Hygienemaßnahmen seitens der Sportler des Vereins, muss die Teilnahme am Training untersagt werden. Wir gehen davon aus, dass sowohl Sportler, Trainer als auch alle Mitwirkenden alles dafür tun, den Vereinsbetrieb wieder aufnehmen zu können und dennoch das Risiko einer Infektion minimal zu halten und alle entsprechenden Schutzmaßnahmen umzusetzen.

 

Kontakt

Judo Club Dorsten

Melanie Landefeld

Annettestr. 3

46284 Dorsten

A. Wegener

Tel: 02362 / 26215

B.Kretschmer

Mobil: 0151 / 211 58 758

Mail: judoclub-dorsten@t-online.de

 

 

 

Sporthalle Josef Schule

Hellweg 7

46284 Dorsten